Informationen über Die Kanarischen Inseln - HydrologieHydrologieDie meisten Kanarischen Inseln steigen aus einer Meerestiefe von 3.000 Meter aus dem Meer. Das Schelfgebiet liegt bis 200 Meter tief. Es ist ökologisch gesehen in der Hydrologie durch seine vielen Fischarten besonders interessant. Die Inseln Fuerteventura und Lanzarote verfügen über ausgedehnte Felsgebiete.
Die Niederschläge, die selten aus Schnee, meist aus Regen bestehen, beeinflussen das Ökosystem aller Kanarischen Inseln. So sind die Loveseiten wesentlich feuchter als die Leeseiten. Die Kanarische Kiefer, die hauptsächlich in höheren Lagen steht, nimmt mehr Wasser auf, als sie selbst benötigt. Dieses hat in der Hydrologie eine große Bedeutung. Da die Kiefer Wasser durch ihre Wurzeln abgibt, sind große Gebiete dieser Waldzonen unter Naturschutz gestellt worden. Auf einigen Inseln sind Querbohrungen in das Gebirgsmassiv vorgenommen worden, wo das Wasser was von den Kiefern gewonnen wird, über die Wurzeln in diesen Röhren gefangen wird.
Auf der Insel el Hierro wurden ebenfalls Kiefern zur Trinkwassergewinnung genutzt. So wurden Auffangflächen befestigt.
Der Tau hat ebenfalls eine große Bedeutung auf den Kanarischen Inseln. Der Tau kühlt nachts durch die mangelnde Leitfähigkeit des Vulkangesteins ab kondensiert das Wasser, was wiederum die Pflanzen aufnehmen.
Kleinere Seen oder Gewässer gibt es nur auf den Inseln la Palma und la Gomera. Eine große Bedeutung der Hydrologie. Auf de Insel Teneriffa führt lediglich in den Wintermonaten der Barranco del Infierno. Die Insel la Palma besitzt sogar einen natürlichen Wasserlauf, den Barranco de las Angustinas. Auf der Insel Gran Canaria gibt es verschiedene Stauseen Diese Stauseen werden auch Presas genannt. Den bekannten Stauseen gehört die Presa Cueva, Doria Parralillo und Presa de Chira.
Durch die permanente Roddung der Wälder und den hohen Verbrauch des Grundwassers haben sich die Wasserläufe verringert. Im Jahre 1860 verfügte die Insel Teneriffa noch über 22 fliesende Bäche. Heute gibt es auf der Insel Teneriffa kein einziges fließendes Gewässer. So sind auch auf der Insel Gran Canaria ca. 30 % der Brunnen ausgetrocknet. Selbst Brunnen in einer Tiefe von 400 Metern sind vom Austrocknen bedroht.
Um die vielen Bananenplantagen zu betreiben, musste auf bestehendes Grundwasser zurückgegriffen werden.
Somit ist der Wasserspiegel massiv gesunken. Auf den Inseln Teneriffa und la Palma wurden – wie bereits oben erwähnt – viele Galerias oder Stollen in den Berg gebaut, wodurch erneut versucht wurde, mehr Trinkwasser zu gewinnen.
Auf der Insel Teneriffa gibt es ca. 1.000 Stollen, die eine Gesamtlänge von 1.700 km aufweisen. Ebenfalls verfügt Teneriffa über 500 Brunnen, die in einer Tiefe von ca. 120 Metern liegen.
Damit weiter garantiert ist, dass genügend Trinkwasser vorhanden ist, wurden große Waldgebiete unter Naturschutz gestellt.
Entsalzungsanlagen, die Meerwasser zu Trinkwasser umwandeln, gewinnen auf den Kanarischen Inseln immer mehr durch den steigenden Anteil der Touristen an Bedeutung. Leider kann dieses aus dem Meer gewonnene Trinkwasser nur bis zu einer Höhe von 300 Metern hoch gepumpt werden. So sind die Küsten begrünt, jedoch weite Teile des Inneren der Insel von einer Trockenheit bedroht.
Unser Urlaubstipp: | | Casa Andra in Los Realejos Personen max.: 4
ab 104 Euro |
|